Hans Jüchser:
Garten mit Malven und Rittersporn
Öl auf Leinwand. 1935. 64 x 80 cm. Gerahmt. Signiert und datiert. Verso
verworfene Landschaft. Öl.
"Auch dieses auf den ersten Blick wie
Freilichtmalerei wirkende Bild ist im Atelier gemalt, als Leistung des visuellen
Gedächtnisses und gestalterischer Realisationskraft. Sein Charakter ist
fauvistisch im Sinne jeder malerischen Veredelung, die Otto Gussmann und andere
Maler der Dresdner Künstlervereinigung aus dem formstrengen Expressionismus der
'Brücke' ableiteten. Der Künstlervereinigung hatte sich Jüchser anfangs
angeschlossen, ehe er mit seinen Asso-Genossen der Dresdner Sezession beitrat.
Hier klingt das grosse Erlebnis der Dresdner Ausstellung Emil Noldes 1927 nach
(zu dessen sechszigstem Geburtstag)." Vgl. Diether Schmidt, in: Hans Jüchser,
Berlin, Henschelverlag 1978, S. 18.
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